Mein kleiner eingeschlafener Blog

Veröffentlicht in Uncategorized am 17. November 2011 von triplesmart

So, jetzt sitz ich hier das erste mal seit dem 10. Mai 2010 und schreibe was in meinen Blog. Wenn mich nicht immer diese Schaltfläche „Dirk’s Blog“ manchmal erinnert hätte, ich hätte glatt vergessen, dass es diesen Blog mal gab. Mein Gott eineinhalb Jahre – was ist in dieser Zeit alles passiert, über was sich hätte bloggen können und nicht wollte….! Von heute aus rückblickend kommen mir meine damaligen Blogeinträge wie aus einer anderen, glücklichen Zeit vor. Ich mußte mich seitdem mit einem schlimmen Schicksalsschlag auseinandersetzen, mein kpl. Leben neu ordnen und und und. Ja, es waren eher sorgenvolle Zeiten und gute Zeiten erkennt man halt erst dann so richtig wenn sie vorbei sind. Nun geht es auf das Jahresende zu und ich war zumindest mal in Bayreuth eine Nachricht! Hab ich mich doch vor ein paar Wochen in das Abenteuer gestürzt mich für die Piraten als Oberbürgermeisterkandidat für Bayreuth aufstellen zu lassen. Warum ich das tat? Nunja, seit über 2 Jahren mische ich bei den Piraten mit, die mir eine (das erste mal in meinem Leben) sowas geben, was man im Allgemeinen als „politische Heimat“ bezeichnen würde. Darüber hinaus habe ich viele interessante Leute kennengelernt und ein paar davon würde ich inzwischen als Freunde bezeichnen. Wie auch immer, den Piraten beizutreten war richtig! Eines muß man den Piraten ja lassen, wahlkämpfen können die, und jetzt bin ich halt im Auge des Orkans. Da gibt’s auch überhaupt nix rumzujammern, ich wollt’s ja so! Was halt jetzt immer wieder hochpoppt, die Leute wollen halt jetzt viel mehr über mich wissen als früher – und das ist auch ihr gutes Recht. Aber so frei heraus jetzt zu sagen, ich bin der, mache das, verhindere jenes…fällt mir doch überraschend schwer. Vorgestern nacht fiel mir aber eine mögliche Lösung ein: „Reaktivier den Blog“! Da der letzte Eintrag noch zu einer Zeit geschrieben wurde, als ich nicht im Traum daran dachte meine Nase mal in die Öffentlichkeit rauszustrecken, ist das was ich da geschrieben habe, meine kleine Zeitkapsel und ich lade heut jeden ein mal darin zu lesen. Es geht viel um Musik, Technik und ja auch politisches. Viele Musikvideos sind nicht mehr online abrufbar (Arrrr!), macht aber auch nix, so isses halt in GEMA Deutschland. Ich habe mir fest vorgenommen auch weiterhin über Dinge zu bloggen die mich beschäftigen und ich werde sicher meine Gedanken 1:1 weiterhin hier rein tippen. In diesem Sinne wünsch ich viel Spaß beim lesen.

Grüße an alle da draussen

Dirk

Pirat Dirk Kurier

Mal wieder was musikalisches ;-)

Veröffentlicht in Uncategorized am 1. Mai 2010 von triplesmart

Nein, diesmal sind’s nicht die 80er, heut hab ich was zum fremdschämen, den Wahlkampfsong der NRW-CDU. AUTSCH! Mal vom musikalischen Standpunkt aus gesehen sind die doch unwählbar!

Jugendschutz oder was?

Veröffentlicht in Uncategorized am 22. April 2010 von triplesmart

Denen, die schon wieder über Altersfreigaben im Internet debattieren stelle ich folgende Frage:

Kann mir mal einer sagen, wann es im Internet 22:00 Uhr ist, damit ich hier endlich auch mal Titten posten kann?

ansonsten zitier ich hier mal Erich Kästner:

Wenn ein Kind auf der Straße spielt, ist es in Gefahr. Ziel der Erziehung und Entwicklung muss ein Leben mit den Gefahren sein. Wenn Jugendliche laut Gesetz erwachsen sind (18), geht kein geheimnisvoller Vorhang auf und erleuchtet den Jugendlichen um plötzlich selbstverantwortlich handeln zu können.

Entweder wir schaffen es unsere Kinder auf diese Gefahren schon in ihrer Entwicklung vorzubereiten oder es kommt zum “kleinen Schock” wenn plötzlich der “Erwachsenenvorhang” fällt.

Glücklicherweise wußten es schon viele Jugendliche (wie wir auch), diese Verbote zu umgehen und uns vorher schlau zu machen. Könnten wir das Versteck spielen nun endlich mal sein lassen?

Noch Fragen? Ich guck mit jetzt alle Rambo-Filme an, mal sehen ob ich jetzt davon verdorben werde!

A bikers work is never done!

Veröffentlicht in Uncategorized mit den Tags , , am 17. April 2010 von triplesmart

So’n bullshit! Natürlich is man auch irgendwann mal mit dem Motorrad fertig, sonst könnt man ja nich damit fahren, hier in Bildern der Mühe Lohn.Und das Gesamtergebnis aus verschiedenen Blickwinkeln:

Das muß natürlich gefeiert werden:

Dies sollte als Beweis langen, dass des Bikers work eben DOCH irgendwann „done“ ist.

Die könnten wirklich mal ‘ne neue Platte auflegen!

Veröffentlicht in Uncategorized am 12. April 2010 von triplesmart

drüben beim Cliphead Blog gibt’s heut einen überragenden Artikel aus der BRAVO von anno 1977 aber lest selbst.

und nochmal in GROSS:

Was Sie schon immer über Japan (nicht) wissen wollten.

Veröffentlicht in Uncategorized am 12. April 2010 von triplesmart

PIXEL im Anflug

Veröffentlicht in Uncategorized am 12. April 2010 von triplesmart

Was für ein geiles Video!

Impressionen vom Landesparteitag der bayerischen Piratenpartei

Veröffentlicht in Uncategorized am 10. April 2010 von triplesmart

Nein, das ist NICHT der Vorstand, das sind Protokollanten, Moderatoren….!

Der Rest is grad beim Mittagessen.

Der Pirat hat selbstverständlich den Laptop vor sich auf dem Tisch.

Operation am offenen Herzen

Veröffentlicht in Uncategorized mit den Tags , , am 28. März 2010 von triplesmart

Ich hab mich dieses Wochenende endlich mal um die Überholung der Bremsanlage meines Motorrades gekümmert. Endlich hatte ich alle Ersatzteile zusammen und einen Platz in ‘ner Ecke einer Werkstatt mir ergattert.

Ausgehend von dieser Situation:

Hab ich die Bremsbacken ausgebaut, zerlegt, und soweit als möglich gereinigt, dann die Festgefressenen Bremszylinder mit Druckluft herausgeblasen und die Zylinder der Bremsbacken von jeglichen Ablagerungen, Korrosionsschäden und ordinären Dreck gereinigt, was pro Bremsbacken etwa 2 Stunden dauerte.

Hier ein zerlegter Bremsbacken von aussen:

Und von innen:

Hier im Vergleich ein alter und eine neuer Bremskolben:

Und neue Dichtungen rein, und mit neuen Schrauben wieder zusammenbauen, im Hintergrund sieht man den zweiten Bremsbacken zerlegt, und noch Dreck und Korrosion in den Zylindern:

Ein Blick nach innen, man sieht die neuen Bremskolben in ihren Zylinder bündig anliegen:

Nach 14 Jahren und 80.000km haben es auch die Bremsscheiben hinter sich, hier sieht man die alten schon ausgebaut:

Die Bremsklötze haben im Laufe der vielen Kilometer links und rechts von der Bremsscheibe je knapp 1mm runtergeschliffen, so is das nüschte mit der Verkehrssicherheit, man kann auf den Fotos die Kante sehen, die gehört da nicht hin.

Hier zum Vergleich mal ein Blick auf die neuen Bremsscheiben:

Und natürlich ein Bild von den neuen Bremsscheiben auf der Felge, Technik kann so schön aussehen. Als Bettlektüre dann das Buch „Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten“

Der TÜV sollte so kein Problem mehr sein ;-)

Ein Manifest für mehr Burgerrechte!

Veröffentlicht in Uncategorized mit den Tags , , am 22. März 2010 von triplesmart

Der Hamburger als Lebensmittel hat einen schweren Stand, an sich ist er ja das wirklich perfekte Nahrungsmittel, aber leider hat die Industrialisierung hier nur verbrannte Erde hinterlassen. Mein Lieblingsessen wird lieblos, schon in Papier eingewickelt, schnell noch in die Mikrowelle für 30 Sekunden gesteckt (Burger King) oder verwelkt in rasender Geschwindigkeit in diesen Warmhaltefächern von Mc Donalds. Eine Schande ist das! Und das Image von Hamburgern ist echt auf den Hund gekommen.

Klar gibt’s auch gute Hamburger zu kaufen, z.B. sind die im Diner des Nürnberger Cinecittas echt essenswert, aber mit bis zu 9,90€ halt auch etwas überteuert.

Vor ein paar Jahren besann sich in der Berliner Oranienstraße (direkt neben dem SO36) eine Dönerbude darauf, dass man es anstatt den allgegenwärtigen Berliner Döner es auch mal mit Hamburgern probieren könnte. Und das zu fairen Preisen in guter Qualität. Das Konzept schlug ein, so dass es in Berlin inzwischen eine wirklich ordentliche Auswahl von guten Burgerbuden gibt, die haben dann so sinnige Namen wie. Kreuzburger (der Pionier), Burgermeister oder auch Burgeramt.

Ich war letztes Wochenende in Berlin, und ganz klar hab ich mich ordentlich um meine Burgerrrechte gekümmert. Beginnend mit dem Kreuzburger im Prenzelberg:

Hier der Chilliburger (2.80€) in voller Pracht:

Danach noch einen Prenzelburger (3,50), soviel Lokalpatriotismus muß sein.

Am Sonntag dann noch schnell nach Friedrichshain gedüst und beim Burgeramt am Boxhagener Platz gestoppt….

…wo natürlich die Politisch korrekten Väter ihre Kinder mit Burger und Pommes abfüttern….

…bekommt man solche wunderbaren Burger in die Hand gedrückt, und das Baby war preiswerter als ‘n verdammter Doppelwhopper! Das ist doch mal wirklich ein Prachtkerl.

Und hier noch eben ein Blick auf die halbe Speisekarte (ich Dödel hab die Hamburgerhälfte nicht Fotografiert)

Mir ist zu Ohren gekommen, dass sich die Nummer mit den „neuen“ Hamburgerläden sich schon etwas über Deutschland verbreitet hat, ich weiss von Läden in Bonn und München, leider gibt’s sowas noch nicht in Nürnberg, wenn es an guten Rezepten für leckere Hamburger mangeln sollte, der Schmidtla hat da so einiges im Petto, der überraschte mich letzten Herbst mit einem „Omaniburger“ und der war Hmmmmmm!!!

Zusammenfassen kann man dies Thema in einem Manifest für mehr Burgerrechte!

1. Ein Hamburger darf nur aus frischen Zutaten gemacht werden und es darf nur 100%iges Rinderhackfleisch verwendet werden.

2. Diese sollten die bestmögliche Qualität haben.

3. Ein Hamburger muß immer frisch gegrillt werden, und sofort verkauft werden.

4. Eine Mikrowelle oder jedwede Form von Lagerung oder Konservierung ist nicht erlaubt.

5. Die Preisobergrenze sollte 5,–€ nicht überschreiten, einen guten Basisburger sollte für 2,–€ machbar sein.

Wer noch gute Burgerbuden entdeckt, bitte melden!

Leben im Prenzlauer Berg

Veröffentlicht in Uncategorized mit den Tags , , am 22. März 2010 von triplesmart

Hier gibt’s folgende Grundregeln, ohne geht gar nicht:

1. Hauptsache draussen (so ab 0˚C), Hauptsache Apple, Hauptsache WLAN

Die Person auf dem Foto macht alles richtig.

Ich wette, wenn man den fragt, was er denn so beruflich mache, bekommtste „Irgendwas mit Medien“ oder „Internet/Kunsttprojekte“ als Antwort.

2. Jeder Hinterhof muß voller Fahrräder stehen, hier ein kleiner Ausschnitt.

3. Der Hipster hat mindestens 2 Kinder an der Hand, im Kinderwagen oder (Extrapunkt auf der Hipsterskala, auf dem Fahrrad), AnfängerInnen erkennt man an dem Schwangerschaftsbauch.

In Friedrichshain und in der Dresdner Neustadt sieht es auch nicht besser aus.

Im Falle das es jemals wieder wärmer werden sollte……..

Veröffentlicht in Uncategorized mit den Tags , , am 13. März 2010 von triplesmart

Habe ich letztes Wochenende mal damit angefangen mein Motorrad auf Trab zu bringen, ich war in Albig bei Alzey beim in der Szene wohlbekannten Triumphdoktor „Eddy“ Jung. Und dort haben wir uns durch die hinteren ⅔ des Bikes geschraubt. Hier die Karawane auf Reisen.

Bleibt noch das vordere drittel des Bikes, da hängt ‘se nun am Galgen, vorne entbeint.

Es gibt 3 Baustellen da vorn: 1. Die Gabelholme bekommen neue Federn, neues Öl und neue Dichtringe.

2. Die Bremsscheiben sind nach 80.000km völlig runter und müssen ersetzt werden, damit nix TÜV.

Aber die fieseste Baustelle sind die Bremssättel, die sind teilweise Fest, was 1. der TÜV-Tod ist aber 2. Das Bremsen zu einer recht mulmigen Angelegenheit macht, wandernder Druckpunkt, schwammiges Ansprechverhalten, kurz: Gar nix gutt, bei Maschinn mit über 100PS!!!!!

Warum ich das hier überhaupt poste? Naja, ich will mir selbst etwas Druck machen und vor allem hinterher schöne „So soll’s aussehen“ Fotos veröffentlichen.

Sandemann’s hat mir noch nie geschmeckt!

Veröffentlicht in Uncategorized am 13. März 2010 von triplesmart

Der Markt für Stadtführungen ist hart umkämpft, seit ein paar Jahren mischt die Firma Sandemanns New Europe tour dem Markt mit kostenlosen Stadtführungen auf. Die Methoden die dahinter stecken hat jetzt mal das ZDF Magazin frontal21 gezeigt – sehr sehenswert.

Papier-Tiger?

Veröffentlicht in Uncategorized am 2. März 2010 von triplesmart

Na das mußte ja so kommen, Westerwelle und die FDP haben die Vorratsdatenspeicherung gekippt! Schämen Sie sich Herr Westerwelle für diese Behauptung!

Papier-Tiger!

Veröffentlicht in Uncategorized am 2. März 2010 von triplesmart

STRIKE!

Der Papier-Hammer von Karlsruhe hat wieder zugeschlagen! Unter Vorsitz von Prof. Papier hat der 1.Senat des Verfassungsgerichts diese unsägliche Vorratsdatenspeicherung gekippt, und verlangt, dass unverzüglich ALLE gespeicherten Vorratsdaten gelöscht werden, und so mancher Systemadmin von Telefon- und Internetanbietern hat das wohl schon mal gemacht ohne auf eine Dienstanweisung zu warten, so hört man jedenfalls aus dem Umfeld des CCC.

Tja, mein lieber Herr Schäuble, diese STASI 2.0 Nummer ging wohl voll in die Hose. Für mich ist dieser 2. März ein guter Tag und ich hab wieder ein wenig mehr Frieden mit der BRD.

80er zum 10. und Vietnam zum 2.

Veröffentlicht in Uncategorized mit den Tags am 19. Februar 2010 von triplesmart

Und dann gab es noch diese Geistergeschichte von Stan Ridgeway (Sänger von Wall of Voodoo), die davon handelt, wie ein GI in Vietnam von einem gefallenem Marine aus der tödlichen Gefahr gerettet wurde. Beste Textzeile meiner Meinung ist:

„Then a bullet with my name on it came buzzin’ through a bush
And that big Marine, he just swat it with his hand
Just like it was a fly…“

Und ja, ich konnt den ganzen Text mitsingen, und kann es (grad ausprobiert) zu 80% immer noch!

80er die NINE(teen)ste

Veröffentlicht in Uncategorized mit den Tags am 19. Februar 2010 von triplesmart

Was mich an dem Song mehr vom Hocker haute weiss ich heute nicht mehr, entweder dieses Nananana-Na-Na-nineteen, oder die Tatsache das es in dem Song darüber geht, dass das Durchschnittsalter der Soldaten in Vietnam gerade mal 19 war – genauso alt wie ich seinerzeit 1985. Und konnte mir irgendwie nicht vorstellen, dass die mit 19 Jahren da Bock drauf hatten im Dschungel von Vietnam ihr Leben zu riskieren. Mir ging’s irgendwie unter die Haut – mitsamt diesem geilen Beat.

Flüssige Demokratie?

Veröffentlicht in Uncategorized am 19. Februar 2010 von triplesmart

Ich red mir seit Monaten die Lippen faserig über ein Projekt mit dem komischen Namen „liquid democracy“. Heute war in der Zeit ein Arktiel darüber, den ich zum lesen empfehle. Aber lest selbst.

80er zum 8. My long Story with Nile Rodgers Music

Veröffentlicht in Uncategorized mit den Tags , , am 9. Februar 2010 von triplesmart

Heut ist also der Tag, von dem ich wußte er kommt irgendwann irgendwo. Die Geschichte begann im ersten Drittel der 80er in einem Plattenladen namens „Musicland“ in Bayreuth. Der war etwas versteckt in ersten Stock von ‘nem Geschäftshaus, und war der Laden für Import (=schwarze) Musik zu der Zeit. Da kam mir eine Platte in die FInger mit dem fast magischen Namen “ Adventures in the land of the good groove“ von Nile Rodgers. Nile Rodgers war eher bekannt als der Gründer von „Chic“ denen wir die Gassenhauer „Le freak“ und vor allem den Basslauf von „Good times“ verdanken, der dann wiederum in Rappers delight um die Welt ging und irgendwie der Urknall von Rap war. Die LP drehte sich damals fast ununterbrochen auf meinem geschenkt bekommenen DUAL Plattenspieler.

Und irgendwann nach ‘ner Party war’se dann wech die Platte! Ein Phänomen was mir noch öfter begegnen sollte, aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt war, dass man das Ding auch nicht mehr bekam! Wie auch, in Deutschland hatte kein verdammtes Label das Ding im Programm und Internet oder Amazon, iTunes und solche Sachen – Fehlanzeige!

Ende der 90er war die Sensation perfekt, in einem kleinen Kreuzberger Plattenladen namens Soul Trade Records fand ich die Platte gebraucht aber gut in Schuß, worauf meine kleine schwarze Musikwelt wieder in Ordnung war.

Aber nich allzulang, dann war’se wieder wech! Und diesmal hab ich wirklich keine Ahnung wann und wie das passiert sein konnte. Ich fügte mich also in mein Schicksal, erkennend dass diese Musik einfach nicht zu mir wollte und ließ dem Groovegott seinen Willen.

Ich machte es mir zu einer Angewohnheit immer wenn ich in irgendeinem Plattenladen oder vielmehr Antiquariat war, einfach mal danach zu fragen, und hörte Antworten wie: „Tja, wer hätte die nicht gern“ oder „Puh, die is aber echt selten“ meistens aber das enttäuschende „Kenn ich nicht“.

Inzwischen, wir befinden und am Ende der 00er Jahre machte ein DJ-Laden in der Nürnberger Färberstrasse auf, was von meiner Arbeit grad um die Ecke, aber vor allem auf dem Laufweg zum Bäcker lag. Der Besitzer war ein echt netter Typ, nahm meinen Wunsch mit auf seine Raritätensuchliste aber ohne Ergebnis. Und im Herbst mache der dann auch noch sang- und klanglos zu.

Letzte Woche die Fenster von dem Laden waren endlich nicht mehr mit Zeitungen abgehangen, was sehe ich hocherfreut? Einen Plattenladen, Schwerpunkt Vinyl! Sofort rein, und meine Standardfrage gestellt: Nile Rodgers – Land of the good groove? Und der meint nur „Wart mal, ich guck mal nach“.

Ich schnell zum Metzger mein Leberkäsbröödla gekauft, zurück, und dann kam ein Satz mit dem ich nicht mehr gerechnet hätte den je zu hören:

„Du, die is wieder auf CD erschienen, steht bei Amazon UK in der Liste“

Tja und was soll ich Euch denn sagen, seht Euch das Schätzchen doch selber an:

An jene, die meine beiden Ur-LP Versionen daheim im Regal stehen haben, ich gönn die Euch von Herzen, aber drauf aufpassen müßt Ihr nicht mehr dank Amazon.

Irgendwas von der Platte auf YouTube zu finden, is aussichtslos, aber Nile Rodgers hat auch den David Bowie Song „Let’s Dance“ geschrieben, und davon gibt’s aber ‘n Video mit Nile Rodgers, Viel Vergnügen, ich hör noch ‘ne Weile den Abenteurern den guten Grooves zu.

Seid verschlungen Milliarden

Veröffentlicht in Uncategorized am 4. Februar 2010 von triplesmart

In den Nachrichten wird ja die Million ja schon gar nicht mehr erwähnt, die aktuelle Einheit ist die Milliarde. Die Milliarde hin oder her, wer hat da noch den Überblick.

Keiner! Um den zumindest in etwa zurückzubekommen, könnte diese Grafik mal helfen, guckt Euch das nur genauer an, ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus, und bin irgendwie froh, dass der Umsatz meiner Läden wohl in dieser Grafik nicht mal ein 1% eines Pixels darstellen würde.

Klickt selbst danach – es ist unglaublich!

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