Ein Manifest für mehr Burgerrechte!

Der Hamburger als Lebensmittel hat einen schweren Stand, an sich ist er ja das wirklich perfekte Nahrungsmittel, aber leider hat die Industrialisierung hier nur verbrannte Erde hinterlassen. Mein Lieblingsessen wird lieblos, schon in Papier eingewickelt, schnell noch in die Mikrowelle für 30 Sekunden gesteckt (Burger King) oder verwelkt in rasender Geschwindigkeit in diesen Warmhaltefächern von Mc Donalds. Eine Schande ist das! Und das Image von Hamburgern ist echt auf den Hund gekommen.

Klar gibt’s auch gute Hamburger zu kaufen, z.B. sind die im Diner des Nürnberger Cinecittas echt essenswert, aber mit bis zu 9,90€ halt auch etwas überteuert.

Vor ein paar Jahren besann sich in der Berliner Oranienstraße (direkt neben dem SO36) eine Dönerbude darauf, dass man es anstatt den allgegenwärtigen Berliner Döner es auch mal mit Hamburgern probieren könnte. Und das zu fairen Preisen in guter Qualität. Das Konzept schlug ein, so dass es in Berlin inzwischen eine wirklich ordentliche Auswahl von guten Burgerbuden gibt, die haben dann so sinnige Namen wie. Kreuzburger (der Pionier), Burgermeister oder auch Burgeramt.

Ich war letztes Wochenende in Berlin, und ganz klar hab ich mich ordentlich um meine Burgerrrechte gekümmert. Beginnend mit dem Kreuzburger im Prenzelberg:

Hier der Chilliburger (2.80€) in voller Pracht:

Danach noch einen Prenzelburger (3,50), soviel Lokalpatriotismus muß sein.

Am Sonntag dann noch schnell nach Friedrichshain gedüst und beim Burgeramt am Boxhagener Platz gestoppt….

…wo natürlich die Politisch korrekten Väter ihre Kinder mit Burger und Pommes abfüttern….

…bekommt man solche wunderbaren Burger in die Hand gedrückt, und das Baby war preiswerter als ’n verdammter Doppelwhopper! Das ist doch mal wirklich ein Prachtkerl.

Und hier noch eben ein Blick auf die halbe Speisekarte (ich Dödel hab die Hamburgerhälfte nicht Fotografiert)

Mir ist zu Ohren gekommen, dass sich die Nummer mit den „neuen“ Hamburgerläden sich schon etwas über Deutschland verbreitet hat, ich weiss von Läden in Bonn und München, leider gibt’s sowas noch nicht in Nürnberg, wenn es an guten Rezepten für leckere Hamburger mangeln sollte, der Schmidtla hat da so einiges im Petto, der überraschte mich letzten Herbst mit einem „Omaniburger“ und der war Hmmmmmm!!!

Zusammenfassen kann man dies Thema in einem Manifest für mehr Burgerrechte!

1. Ein Hamburger darf nur aus frischen Zutaten gemacht werden und es darf nur 100%iges Rinderhackfleisch verwendet werden.

2. Diese sollten die bestmögliche Qualität haben.

3. Ein Hamburger muß immer frisch gegrillt werden, und sofort verkauft werden.

4. Eine Mikrowelle oder jedwede Form von Lagerung oder Konservierung ist nicht erlaubt.

5. Die Preisobergrenze sollte 5,–€ nicht überschreiten, einen guten Basisburger sollte für 2,–€ machbar sein.

Wer noch gute Burgerbuden entdeckt, bitte melden!

3 Antworten to “Ein Manifest für mehr Burgerrechte!”

  1. Oh, da läuft einem ja das Wasser im Mund zusammen! Die Dinger waren echt lecker!
    Im Kurstädtchen gibt’s sowas erst recht nicht *hmpf*

  2. Na in Dresden gibts die Kantine Nr. 2, auf der Görlitzer Straße 2. Top Dobsche, Spitzenburger bis maximal 4,10 €, normal 2,80 oder 3,10. Gegenüber versucht sich auch mit gutem Angebot eine Kopie. Es entwickelt sich, das Flugwesen.

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